Mechtild Lutze „Menschen mit Behinderung leben viel zu häufig in Parallelwelten “

Versucht man Mechtild Lutzes Lebenslauf zu folgen, findet man sich auf einem rasanten Zickzack-Weg wieder, auf dem bald keine Wendung mehr undenkbar erscheint. Unsere Autorin beendete in der Nähe von Osnabrück die Hauptschule, um darauf  eine Ausbildung zur Arzthelferin zu machen. Unzufrieden mit diesem Beruf, entschied sie sich für eine Wendung in ihrem Leben und holte das Abitur nach: anderthalb Jahre in der Abendrealschule und drei Jahre im Abendgymnasium. Nach einem Auslandsaufenthalt in England zog es sie nach Berlin, wo sie zunächst Geographie studierte, aber nach einem Jahr zu den Sozialwissenschaften wechselte – Soziologie, Politik, Psychologie und Pädagogik reizten sie doch mehr. Weiterlesen